That‘s Livin‘! – Issue 07

23. & 24.05.26 — Noosa

Der erste Morgen in Noosa begann für Lisa und Lena ziemlich motiviert: eine Runde laufen, zwischendurch ein kleiner Spaziergang am Strand. Emma war währenddessen mit der Bekanntschaft auch am Strand spazieren. Alles sehr gesund, sehr ruhig, sehr Noosa.

Danach ging es zum Lake Weyba, weil Emma ihre Boardbag mit nach Australien genommen hatte und sie dort endlich das erste Mal richtig verwenden konnte. Dementsprechend groß war die Freude. Die Gedanken an die Bullenhaie im See waren kurz ein bisschen unangenehm, aber der Wind war gut — also wurde das einfach mal ausgeblendet.

Emma ging foilen, während Lisa und Lena filmten, Musik hörten und das Ganze vom sicheren Ufer aus beobachteten. Eine sehr faire Aufgabenverteilung.

Auf dem Rückweg leuchtete dann plötzlich das Engine Light auf. Natürlich genau der Moment, den man sich wünscht, wenn man mit einem Van einmal quer durchs Land fahren will. Die Mädels machten sich direkt Gedanken, googelte ein bisschen herum und kontaktierten die Vermietungsfirma. Nicht panisch, aber auch nicht ganz entspannt.

Am Nachmittag gab es dann ein letztes Mal Yochi. Prioritäten blieben also stabil. Danach machten die Mädels den Coastal Walk in Noosa. Dort wurde beschlossen, doch noch eine Nacht länger zu bleiben und am nächsten Tag auch noch surfen zu gehen. Bei der Stimmung auch schwer anders möglich: Sonnenuntergang, Meer, Delfine, Surfer im Wasser und Wellen, die aussahen wie Glas. Noosa hat wieder sehr überzeugend argumentiert.

Am Abend wurde zusammen gegessen, danach noch lange zusammengesessen und geredet — über alles Mögliche, sehr interessante Sachen, und plötzlich waren einfach vier Stunden vorbei. Einer dieser Abende, bei denen niemand so richtig merkt, wie spät es wird.

Am nächsten Morgen gab es Tee auf der Terrasse. Danach ging es nochmal zum See, weil Emma wieder foilen wollte. Lisa und Lena machten es sich währenddessen mit Häkeln, Gitarre spielen und Singen gemütlich. Sehr friedliches Nebenprogramm.

Zurück beim Haus schaute sich der Nachbar kurz das Auto wegen dem Engine Light an. Viel herausgefunden wurde dabei zwar nicht, aber immerhin wurden die Mädels mit einem Mechaniker verknüpft, bei dem sie am nächsten Morgen vorbeischauen sollten. Das musste schließlich gut abgecheckt werden, bevor es irgendwann Richtung Outback geht. Da will man nicht erst mitten im Nirgendwo herausfinden, dass das kleine Licht vielleicht doch mehr Drama bedeutet.

Danach ging es nochmal zum Strand. Endlich wurde gesurft. Lena und Emma catchten viele Wellen, während Lisa laufen ging. Ein richtig schöner Abend — warmes Licht, Meer, Bewegung und diese Art von Müdigkeit, die sich gut anfühlt.

Später wurde im Haus geduscht und noch ein letztes Mal der Wellness eines richtigen Hauses genossen. Kein Public-Toilet-Waschbecken, kein Van-Chaos, keine improvisierte Dusche — einfach ein Haus. Luxus.

Dann wurde zusammen gegessen und noch ein paar wichtige Sachen gecheckt: Wasser aufgefüllt, informiert, wie man einen Reifen wechselt, und dabei festgestellt, dass die Tools, die von der Vermietung zur Verfügung gestellt wurden, aussehen, als wären sie aus dem antiken Rom. Sehr beruhigend vor dem Outback.

Noosa war damit nicht nur ein schöner Stopp, sondern ein kleiner Reset: foilen, surfen, duschen, waschen, gutes Essen, gute Gespräche, Meer, Sonnenuntergänge — und ein Engine Light, das noch ein bisschen Spannung für den nächsten Tag übrig ließ.