25.–28.05.26 — Von Noosa bis Port Douglas
Nach dem kleinen Noosa-Reset ging es für die Mädels wieder zurück in den Roadtrip-Modus. Die Strecke dieser paar Tage: Noosa – Rockhampton – St. Helens – Airlie Beach – Townsville – Port Douglas. Also: einiges vor, viel Straße und wenig langes Stehenbleiben.
Bevor es richtig losging, stand in Noosa noch ein wichtiger Programmpunkt an: der Mechaniker. Wegen dem Engine Light wurde der Van nochmal angeschaut, und die Diagnose war am Ende deutlich weniger dramatisch als befürchtet: Es lag wohl am falschen beziehungsweise zu niedrig oktanigen Benzin. Erleichterung also. Kein großes Van-Drama, kein Motorschaden, nur wieder eine neue Lektion in Sachen australisches Tankstellenleben.
Danach ging es los Richtung Rockhampton, wo die Nacht auf einem Free Campsite verbracht wurde. Nicht besonders glamourös, aber dafür gratis — und das zählt bekanntlich viel.
Am nächsten Tag ging es weiter zu einem Campsite bei St. Helens, direkt am Strand. Klingt erstmal traumhaft, und dann kam die Sache mit der Dusche: 20 Cent für eine warme Dusche — theoretisch zumindest. Praktisch war sie dann gar nicht warm. Auch schön, wenn Versprechen direkt so konsequent gebrochen werden.
Trotzdem war die Stimmung gut. Es wurden Karten gespielt und Guardians of the Galaxy angefangen. Ein solider Abend also: Meer, Campen, nicht-warme Dusche und Filmstart.
Am nächsten Tag düsten die Mädels weiter nach Airlie Beach, damit Lisa rechtzeitig ihren Whitsundays-Flug um 9:15 Uhr machen konnte. Während Lisa also in der Luft unterwegs war, waren Lena und Emma in Airlie unterwegs und kauften Landkarten fürs Outback. Ein sehr sinnvoller Kauf, weil irgendwann hört der Handyempfang ja bekanntlich einfach auf mitzuspielen.
Später wurde sich wieder getroffen und zusammen Açaí Bowl essen gegangen — was, fairerweise, auch schon ziemlich das Highlight von Airlie war.
Am selben Tag ging es sogar noch weiter bis nach Townsville, wo auf einer Tankstelle geschlafen wurde. Sehr edel, sehr roadtrip. Dort wurde die Yogamatte ausgebreitet und es wurden Handstände geübt, weil man den Tankstellen-Vibe natürlich auch sportlich nutzen kann.
Außerdem wurde Guardians of the Galaxy fertiggeschaut, bevor es am nächsten Tag direkt weiter nach Port Douglas zu einem weiteren Free Campsite ging. Auf dem Weg dorthin führte die Strecke durch ganz unterschiedliche Landschaften — wieder so ein Moment, in dem man merkt, wie absurd groß Australien eigentlich ist. Innerhalb kurzer Zeit sah plötzlich alles immer wieder anders aus.
Diese Tage waren insgesamt weniger ein einzelnes großes Highlight und mehr ein klassischer Roadtrip-Block: viel fahren, wenig stehenbleiben, hier ein kurzer Stopp, dort eine improvisierte Übernachtung, dazwischen Mechaniker, Strand, nicht-warme Duschen, Açaí Bowl, Landkarten fürs Outback und Handstände auf der Tankstelle.
Also genau die Art von Tagen, bei denen man am Ende gar nicht mehr ganz weiß, was eigentlich zuerst war — aber irgendwie war alles dabei.








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