29.05.26 — Port Douglas
Der Tag begann auf einer Rest Area, wo ziemlich schnell klar wurde: Trinkwasser gibt es hier leider nicht. Also wurde nach einer eiskalten Dusche und Frühstück beschlossen, nach Port Douglas loszudüsen, um endlich wieder alles aufzufüllen. Wasser, Strom, Energie — im besten Fall gleich alles zusammen.
In Port Douglas angekommen wurde aber erstmal: nichts gefunden. Zumindest nichts, was das Wasserproblem wirklich gelöst hätte. Also fiel die Entscheidung, für die nächste Nacht einen Campingplatz zu nehmen. Nach den letzten Tagen im Auto war das sowieso längst überfällig. Strom wurde gebraucht, Wasser musste aufgefüllt werden, und irgendwann ist „gratis“ halt nicht mehr das stärkste Argument, wenn alle Akkus leer sind.
Am Campingplatz angekommen wurde erstmal alles kurz in Ordnung gebracht. Sachen sortieren, laden, auffüllen, bisschen Ordnung ins Van-Chaos bringen. Und dann wurde endlich einfach mal gechillt. Nach vier Tagen Autofahren war das dringend nötig. Kein sofortiger nächster Stopp, kein „wir müssen noch schnell“, kein Parkplatzwechsel — einfach kurz stehen bleiben.
Später wurde ein Spaziergang zum Strand gemacht und direkt mit einem Einkauf kombiniert. Effizient, aber trotzdem entspannt. Port Douglas fühlte sich dabei schon richtig tropisch an: warme Luft, Palmen, Strandnähe und alles ein bisschen langsamer.
Nach dem Kochen wurden dann die nächsten Tage geplant. Und das hat sich überraschend gut angefühlt. Nicht nur ungefähr zu wissen, wo es hingeht, sondern mal wirklich einen Plan zu haben. Nach so vielen improvisierten Stopps war das fast schon Luxus.
Der 29.05. war also kein großer Abenteuer-Tag, sondern eher ein dringend nötiger Reset: Wasser auffüllen, Strom laden, Campingplatz, Strandspaziergang, einkaufen, kochen und endlich ein bisschen Klarheit für die nächsten Tage.
Manchmal ist genau das der beste Stopp.

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